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Innovation trifft Handwerk – MegaCAD in der Jury des Deutschen Metallbaupreises 2026

Wenn sich die besten Projekte des deutschen Metallbaus messen, geht es nicht nur um Stahl, Planung und Präzision. Es geht um Innovation, Digitalisierung und Zukunftsfähigkeit.
Umso mehr freut sich MegaCAD, 2026 erstmals als Jury-Mitglied beim Deutschen Metallbaupreis vertreten zu sein. André Kohut, Geschäftsführer der MegaCAD Group GmbH, wird die eingereichten Projekte mitbewerten und bringt dabei die Perspektive einer Softwarelösung ein, die seit Jahrzehnten das Handwerk begleitet.

Metallbaupreis 2026

André, Du bist in diesem Jahr Teil der Jury des Deutschen Metallbaupreises. Was bedeutet Dir diese Aufgabe persönlich?

André Kohut: Es ist für mich eine große Ehre, Teil der Jury zu sein. Der Deutsche Metallbaupreis ist eine Institution in der Branche und zeichnet seit bald 15 Jahren herausragende handwerkliche und technische Leistungen aus. Genau das möchten wir bei MegaCAD fördern: Qualität, Innovation und die Leidenschaft für effiziente Konstruktion. Diese Werte verbinden uns mit den vielen Betrieben, die täglich Herausragendes leisten.

Warum ist der Deutsche Metallbaupreis aus Deiner Sicht so wichtig für die Branche?
André Kohut: Der Preis ist ein Schaufenster für die Leistungsfähigkeit des Handwerks. Er zeigt, wie viel Know-how, Kreativität und technisches Können in der Branche steckt. Gleichzeitig inspiriert er andere Betriebe, neue Wege zu gehen und sich weiterzuentwickeln. Das ist wichtig, um die Innovationskraft des Handwerks langfristig zu sichern.

Welche Kriterien sind Dir bei der Bewertung der Projekte besonders wichtig?
André Kohut: Mir ist wichtig, dass die Projekte nicht nur technisch perfekt umgesetzt sind, sondern auch eine klare Idee transportieren. Ein gutes Projekt erzählt immer eine Geschichte: Sei es durch innovative Konstruktion, besondere Materialkombinationen oder eine intelligente Planung. Mich beeindruckt, wenn man spürt, dass hier jemand über den Tellerrand hinausgedacht hat und gleichzeitig praxisnah geblieben ist. Denn Innovation im Handwerk bedeutet für mich nicht, alles neu zu erfinden, sondern auch Bestehendes besser zu machen.

Wie bewertest Du den aktuellen Stand der Digitalisierung im Metallbau?
André Kohut: Die Digitalisierung ist im Metallbau längst angekommen, aber das Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Viele Betriebe haben erkannt, dass digitale Prozesse helfen, effizienter zu arbeiten und Fehler zu vermeiden. Doch es braucht weiterhin Mut und Unterstützung, um diese neuen Werkzeuge konsequent in den Alltag zu integrieren. Genau hier setzen wir mit MegaCAD an.

Welche Rolle spielt CAD-Software heute für die Wettbewerbsfähigkeit im Metallhandwerk?
André Kohut: Eine entscheidende. CAD ist heute das Herzstück moderner Planung. Wer digital plant, arbeitet präziser, vermeidet Fehler, spart Zeit und Material und kann Projekte überzeugend präsentieren.

Wo siehst Du die größten Chancen – und Herausforderungen – in der digitalen Transformation des Handwerks?
André Kohut: Die größte Chance liegt in der Automatisierung und in der Transparenz von Prozessen. Digitale Tools ermöglichen es, Projekte ganzheitlich zu denken. Und das vom Entwurf bis zur Montage. Die Herausforderung ist, die Software so zu gestalten, dass sie praxisnah und verständlich bleibt. Wir bei MegaCAD legen großen Wert darauf, dass unsere Lösungen Fachexperten die Arbeit erleichtern und nicht erschweren.

Wie unterstützt MegaCAD Betriebe dabei, ihre Planungs- und Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten?
André Kohut: Wir entwickeln unsere Software gemeinsam mit Praktikern aus der Branche. MegaCAD Metall ist speziell auf die Anforderungen des Metallbaus zugeschnitten: vom Geländer über Treppen bis zur Fassade. Unsere Kunden schätzen, dass sie komplexe Konstruktionen präzise abbilden können, inklusive Stücklisten, Abwicklung und Schnittstellen. So entsteht eine durchgängige, praxisgerechte Lösung.

Wie können junge Fachkräfte und Betriebe von innovativen Tools wie MegaCAD profitieren?
André Kohut: Junge Handwerker wachsen mit digitalen Technologien auf. Wenn sie früh lernen digitale Werkzeuge gezielt einzusetzen, verschmelzen Theorie und Praxis auf natürliche Weise. Sie können kreative Ideen schnell umsetzen und ihre Projekte professionell präsentieren. Das motiviert und stärkt das Selbstverständnis einer neuen, modernen Handwerksgeneration. Und am Ende profitieren auch wir als Software-Hersteller, wenn wir schnell auf die Anforderungen junger Nutzergruppen reagieren und unsere Produkte dahingehend weiterentwickeln können.

Wenn Du einen Blick in die Zukunft wirfst: Wie sieht der Metallbau im Jahr 2030 aus?
André Kohut: Ich sehe einen Metallbau, der digital vernetzt ist, in dem Planung, Fertigung und Montage nahtlos ineinandergreifen. Gleichzeitig bleibt das Handwerk eine kreative, menschliche Disziplin. Technik soll unterstützen, nicht ersetzen. Wenn wir es schaffen, Tradition und Technologie zu verbinden, dann wird das Handwerk stärker sein als je zuvor.
Die Jury-Mitgliedschaft beim Deutschen Metallbaupreis ist vor diesen Hintergrund für MegaCAD mehr als eine Auszeichnung. Sie ist Ausdruck eines gemeinsamen Ziels: Das Handwerk durch Technologie zu stärken und die Zukunft des Metallbaus aktiv mitzugestalten.

Deutscher Metallbaupreis 2026